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Grundfläche groß · Spitze klein · Vorzeichen unverändert

Pyramide

die einzige Bauform, die sich selbst erklärt

Animierte Grafik einer Stufenpyramide, die sich langsam dreht und dabei ihre Kanten wechselt.
Bauwerk, in Bewegung, ohne Fortschritt

Jeder Aufstieg nimmt dieselbe Form an, ob Sie ihn wollen oder nicht. Unten ist viel Platz, deshalb stehen dort alle. Weiter oben wird es enger, und das wird als Auszeichnung verkauft, obwohl es nur Bauphysik ist. Ein Kegel kann nicht anders. Er hat oben weniger Fläche, weil er sonst umfiele.

Das Angenehme daran: Sie müssen sich nie fragen, wohin. Die Richtung ist in das Material eingebaut. Sie müssen nur die nächste Stufe nehmen, und schon sind Sie jemand, der etwas tut, ohne je entschieden zu haben, was.

Man hat das vermessen. Es gibt Tabellen dafür, es gibt Ränge, es gibt eine Zahl für Sie, und die Zahl ist freundlicher zu Ihnen als jeder Mensch, weil sie nichts von Ihnen weiß.

Im Inneren führt eine schmale Treppe hinauf, gebaut für Leute, die kleiner waren und weniger Gepäck hatten.

Oben ist Platz für einen. Sitzgelegenheit keine.

Aquarellierte Bleistiftzeichnung: ein mächtiges steinernes Tor mit Reliefs und Hieroglyphen an den Wänden, durch die Öffnung sieht man Säulen mit Kapitellen und ein Stück blauen Himmel.
Unten geht man hindurch. Die Wände sind hier so dick, dass sie ohne Absicht auskommen.
Museumssaal: vier hohe Kalksteinplatten mit Hieroglyphen und je einem Falken am oberen Rand stehen aufgereiht, dazwischen zwei kleine Figurenskulpturen und ein beleuchteter Durchgang in weitere Räume.
Die Namensplatten von innen. Der Name hat gehalten, das Bauwerk nicht — das war nicht abgesprochen, aber es ist der übliche Ausgang.
Blau-weißes Fayencegefäß in Turmform: sechs nach oben schmaler werdende Etagen mit seitlich abstehenden Tüllen, auf einem Sockel mit gemalten Figurenfeldern und Löwenfüßen.
Oben passt zuletzt eine einzelne Blume hinein. Dafür ist die ganze Konstruktion gebaut.

Höhe wird von unten gemessen · nie von oben