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Bleistiftzeichnung mit bogenförmigem oberen Abschluss: dicht gedrängte Dächer, Schornsteine und Mauern einer Stadt, im Vordergrund Sträucher und eine kleine Katze auf einem Weg.

Zweiflügelig · Kippstellung · Griff steht waagerecht

Fenster

Von hier aus sieht man ihn deutlich: den Hof, das Tor, die Straße dahinter. Zwölf Meter Luftlinie, keine Kurve, keine Abzweigung. Es ist der beste Ausgang, den dieses Haus zu bieten hat, und er ist keiner, weil zwischen ihm und Ihnen sechs Millimeter Glas liegen.

Ein Fenster ist eine Tür, die man sich sparen wollte. Es zeigt vollständig, was es nicht hergibt, und niemand hält das für unehrlich. Im Gegenteil, man stellt gern einen Stuhl davor.

Kippen können Sie es. Dann kommt Luft herein und mit ihr die Geräusche von unten, was die Sache eher schlimmer macht, weil dieselbe Aussicht jetzt auch noch klingt.

Wer den Blick für einen Plan hält, geht bis draußen und stellt fest, dass es dort ebenfalls Wände gibt, nur weiter auseinander. Wer ehrlich ist, geht zurück in den Gang, aus dem er gerade kam. Der ist dunkel, hat keine Aussicht und führt tatsächlich irgendwohin.

Hinter der Schrift liegt der Hof, gezeichnet von jemandem, der offenbar dasselbe Problem hatte und es mit einem Stift gelöst hat. Bewegen Sie sich, bewegt sich der Blick nicht mit; er bleibt zurück, wie es Aussichten tun.

Griff waagerecht: gekippt. Griff senkrecht: offen. Es gibt keine dritte Stellung.

Ölstudie eines dunklen hölzernen Fensterrahmens mit sechs Scheiben; hinter dem Glas dicht wachsende grüne und gelbe Weinblätter.
Sechs Scheiben, kein Griff. Wer hier kippen will, muss malen lernen.
Aquarell in blassen Farben: eine Frau in blauer Bluse sitzt seitlich vor einem hellen Fenster und näht mit gesenktem Kopf; draußen grüne und rote Farbflecken.
Der Stuhl steht davor, wie angekündigt. Sie sieht nicht einmal hinaus.