Das Handtuch liegt quer zum Hang, weil längs die Füße höher lägen als der Kopf und man dann nach zehn Minuten Kopfschmerzen bekommt. Das hat er ausprobiert. Überhaupt ist vieles hier ausprobiert: die Stelle drei Schritte unterhalb des Zauns, wo der Boden trocken ist, die Uhrzeit zwischen zwei und vier, und die Eieruhr, die er mitnimmt, damit es bei zwanzig Minuten bleibt.
Zwanzig Minuten sind vertretbar. Zwanzig Minuten sind das, was ein erwachsener Mensch braucht, um danach besser zu arbeiten. Der Schuppen unten am Weg ist auf einer Seite abgeblättert, die Leiter steht schon dran, die Dose ist offen, und über die Dose ist eine Tüte gespannt, damit die Farbe nicht anzieht.
Die Brille liegt im Etui, das Etui liegt auf der Brust, und das ist der eigentliche Vorgang.
Ohne Brille ist der Hang eine breite Bahn Gelbgrün, darunter, wo der Weiher anfängt, ein Blau, das langsam dunkler wird, und dazwischen ein warmer Strich, der von der Ziegelmauer kommt. Nichts davon hat eine Kante. Es gibt keinen Schuppen, es gibt eine Stelle, an der das Grün etwas anderes wird. Es gibt keine Leiter. Es gibt einen leicht helleren Strich, der nach oben zeigt und ebenso gut ein Halm sein könnte.
Die Eieruhr rasselt zum ersten Mal, und er greift nach dem Etui. Das geht schnell: Bügel auf, aufsetzen, und dann steht alles wieder da, einzeln und benannt, der abgeblätterte Streifen, die vierte Sprosse mit dem Riss, ein Eimer, den jemand umgestoßen hat. Er nimmt sie wieder ab und dreht die Uhr zurück. Das kostet eine halbe Umdrehung und einen klaren Gedanken, den er nicht zu Ende führt.
Beim vierten Mal hat er das Aufsetzen weggelassen und nur gedreht. Die Feder in der Uhr wird härter, je öfter man sie aufzieht, das ist ihm neu, aber es ist plausibel. Über ihm steht die Sonne so hoch, dass die Halme keinen Schatten werfen, und der Garten hinter dem Zaun ist von hier aus eine grüne Fläche mit einem hellen Fleck darin.
Er legt den Arm über die Augen. Unter dem Arm ist es rot statt grün, das ist die einzige Änderung, und sie ist reversibel. Die Uhr läuft. Wenn sie abgelaufen ist, ist immer noch Nachmittag, und wenn nicht, dann eben morgen, denn Farbe zieht bei dieser Wärme ohnehin zu schnell an.