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Erhebungohne Gegenstand

Auf diese Frage bekommt man immer eine Antwort. Das ist ihr Vorteil und der ganze Grund, warum sie so beliebt ist: sie liefert eine Zahl, und eine Zahl beendet ein Gespräch zuverlässiger als jede Einsicht.

Nur passt die Zahl nie zur Sache. Man fragt, wie viele Jahre, und meint, ob es zu spät ist. Man fragt nach dem Preis und meint, ob man es sich erlauben darf. Die Zahl antwortet trotzdem, freundlich und daneben.

Wer das ernst nimmt, endet bei den Zeichen selbst, die von nichts handeln und deshalb nie lügen. Wer es nicht ernst nimmt, sagt etwa so viel und hat damit meistens recht. Was am Ende übrig bleibt und in keine Spalte passt, heißt Rest und wird gerundet, bis es verschwindet.

Als Beleg liegen drei Gegenstände bei. Alle drei geben bereitwillig Auskunft. Keiner davon wurde gefragt.

Ein abgegriffenes Buch von oben: der Deckel ist mit gesprenkeltem Marmorpapier in Oliv, Rot und Braun bezogen, der Rücken aus hellem Leder. Auf dem Deckel steht ein verblasster Schriftzug in Tinte.
Anlage 1 Gebunden, damit die Summen zusammenbleiben. Wozu sie gehörten, steht auf keiner Seite.
Eine rechteckige helle Holztafel, dicht beschrieben mit Zeilen schwarzer Schriftzeichen, dazwischen einzelne rote. Am linken Rand fehlt ein Stück des Holzes.
Anlage 2 Voll bis an den Rand. Die roten Zeichen markieren die Stellen, an denen sich jemand sicher war.
Nahaufnahme eines einzelnen hellen Würfels mit abgerundeten Kanten. Auf der sichtbaren Fläche sitzen vier Augen, jedes als eingebohrter Ring mit einem Punkt in der Mitte.
Anlage 3 Vier. Das ist ebenfalls eine Antwort, und sie hat den Vorteil, nichts zu behaupten.