Lager IWetterfenster: erwartetAufbruch: offen
Basislager
Das Basislager ist der angenehmste Ort am ganzen Berg. Es ist windgeschützt, es gibt heißes Wasser, es gibt Gespräche über den Gipfel, und der Gipfel ist von hier aus gut zu sehen, was ihn zu einem hervorragenden Gesprächsthema macht. Alles hier ist auf den Aufbruch ausgerichtet, und genau deshalb kann man unbegrenzt bleiben.
- ×Ausrüstung geprüftdreimal
- ×Route besprochentäglich
- ×Kräfte geschontlaufend
- ×Wetter beobachtetsehr genau
- –aufgebrochennoch nicht
Es ist nichts falsch an dieser Liste. Jeder einzelne Punkt ist vernünftig, und wer ihn weglässt, ist leichtsinnig. Der Geist des Menschen ist eben erfinderisch, wenn es darum geht, so zu bleiben, wie er ist — und er hat hier oben seine beste Form gefunden: nicht Faulheit, sondern Sorgfalt.
Wer eine Kiste packt, kann sie auch wieder auspacken, prüfen und neu packen, und das gilt als Fortschritt, weil dabei etwas in den Händen gehalten wird.
Der Aufbruch ist auf morgen gelegt. Das war er gestern auch, und die Begründung war jeweils richtig. Ein Vorsatz, der sich täglich erneuert, ist von einem Vorhaben kaum zu unterscheiden; er kostet nur weniger.
Über dem Lager steht der Berg in der bekannten Form, breit unten, schmal oben, eine ordentliche Pyramide, und sie wartet nicht, sondern steht nur da, was von unten oft verwechselt wird.
Beide Anlagen gehören zur Vorbereitung. Sie ersetzen sie nicht, sie verlängern sie. Eine Mappe, die dicker wird, sieht aus wie ein Vorhaben, das reift.
Höhe: bequem · Lage: unterhalb von allem · Verweildauer: unbestimmt